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Der Kommentar zum Thema

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Stadt, Land, Fluß

Die Stadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis, die Flüsse Ahr und Rhein: Ein Dreierpack, in dem es sich gut leben läßt. Das haben auswärtige Besucher schon früh erkannt. Und wir, die wir hier leben, entdecken auch immer mehr, wie attraktiv unsere Heimat ist und welche Lebensqualität für die Freizeit daraus gewonnen werden kann.

Die professionelle Vermarktung unserer touristischen Region besorgt seit 1996 die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn / Rhein-Sieg / Ahrweiler. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich eine Gesellschaft, zu denen Vertreter Gebietskörperschaften und freie Wirtschaft zählen. Ungewöhnlich:  Die ‚TuC’ erwirtschaftet den Löwenanteil (ca. 80%) ihrer Mittel zur Werbung für die Region selbst. Während andere Städte und Regionen durch kommunale Mittel viel üppiger ausgestattet sind, ist die TuC ungleich mehr in Eigenverantwortung zum Erfolg ihrer Sache ‚verurteilt’. Ein Umstand, der in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist und der eigentlich einmal Anerkennung für die bisherige Leistung der Tourismusfördergesellschaft verdient.   

Da sollten wir uns auch mal etwas drüber freuen in diesen komischen Zeiten, in denen wir von miesen Nachrichten eigentlich nur noch überschwemmt werden. Und wer mal Positives über die Region lesen möchte, dem empfehle ich einfach die gut gemachte website der TuC unter dem Namen www.bonn-region.de
 

Pütz & Schmitz

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Pütz & Schmitz im Rüngsdorfer Freibad
   

Am Rhein so schön

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Rhein mit Regierungsviertel Rheinpanorama
"Bonnhattan?" Schiffsarmada flüchtet zum rechten Ufer
Rodderberg Alter Zoll
Blick vom Rodderberg Früher wurde aufs rechte Ufer geschossen
Beethovendenkmal Drachenfels
Bonns berühmter "Postvorsteher" Früher mal "Hollands höchster Berg"
Drachenburg Kaiserpark
Drachenburg rechtsrheinisch Godesburg linksrheinisch
   

Warum ist es am Rhein so schön?

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Am Rhein
BONN
Ahr-Rhein-Sieg
Godesburg
Rheinschiffe
Siebengebirge
In den fünfziger Jahren war Urlaub nicht unbedingt das beherrschende Thema. Den Jahresurlaub verbrachte man zuhause, ging mit der Familie am Rhein und im Kottenforst spazieren, leistete sich mal ein ‚Eis auf der Hand’ und war zufrieden, daß es aufwärts ging.
In den sechziger Jahren fuhren Deutsche mit einem VW-Käfer nach Italien in Urlaub. Später ging es nach Holland, Österreich oder in die bayerischen Alpen. Noch später ging es nach Mallorca, dann noch mal nach Mallorca und immer noch nach Mallorca. Danach kamen die Dominikanische Republik, Ceylon, Tunesien, das auseinandergefallene Jugoslawien und für Alleinreisende Thailand.
Das alles war gestern. Und heute? Alles kommt wieder: Nachdem sich Touristenströme jahrzehntelang in ferne Gefilde ergossen, erlebt die landschaftlich reizvolle Rheinregion eine Renaissance bei auswärtigen Besuchern. Aber auch Einheimische stellen sich immer häufiger die Frage: ‚Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Rheintal liegt so nah?“
Das Rheintal ist wie kaum eine andere deutsche Landschaft durch die Bewegung der Romantik zu einer besonderen Region von internationalem Rang geworden. Dabei waren es nicht die Rheinländer, es waren zuerst die Engländer, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Schönheiten links und rechts des Rheinufers mit den alten Burgen, Baudenkmälern und historischen Ruinen priesen und damals Reiselust von Dichtern und Malern in Gang setzten. 1817 wanderte William Turner mit leichtem Gepäck von Köln nach Mainz, den Skizzenblock immer griffbereit in der Manteltasche. Nicht zuletzt faszinierten auch die Märchen und Sagen, die sich um Rolandsbogen, Drachenfels, Mäuseturm und Loreley ranken und Clemens von Brentano schuf das prägende Wort von der ‚Rheinromantik’, das ebenfalls mit den Namen Lord Byron, Heinrich Heine, Ernst-Moritz-Arndt und dem reisefreudigen Johann Wolfgang von Goethe verbunden ist.
Bonn ist aufgrund seiner geographischen Lage das Eingangstor für den romantischen Rhein, hier treten die Berge in unmittelbare Nähe des Stroms. Beide Bonner Seiten des Rheinufers bieten zusammen mit einem höchst attraktiven Rhein-Sieg-Hinterland eine Urlaubsregion, um die uns viele Besucher beneiden. Und wenn wir schon hier leben, wohnen und arbeiten, sollten wir diese touristischen Ressourcen viel mehr nutzen. Mit ‚Heimattümelei’ hat das überhaupt nichts zu tun: Flüsse, Täler, Auen, hervorragende Wander- und Radwege, viele Kulturevents und eine Gastronomie auf gehobenem Niveau bei kurzen Entfernungen liegen vor der Haustüre.
Warum werden wir nicht etwas mehr zu ‚Heimattouristen’.?