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Berlin jetzt auch Hauptstadt des Karnevals!

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von A.Laaf

Erwin RuckesZu Zeiten Bonns als Bundeshauptstadt schaute das Bonner Prinzenpaar während der Session immer mal beim amtierenden Bundeskanzler vorbei. Das war für die Kanzler zwar nur ein Termin unter vielen, aber für das Prinzenpaar war es immer ein Highlight in ihrer kurzen und schnell vergänglichen ‚Regierungszeit’. Und natürlich war auch Eitelkeit die Triebfeder des Treffens: „Ich bin damals von Bundeskanzler Helmut Schmidt empfangen worden und der war erstaunlich locker, was man so einem Norddeutschen eigentlich gar nicht zugetraut hätte“, schwärmt noch heute der damalige Prinz Kurt II.  und heutige ‚Alt-Prinz’ Kurt Balk.
 
Auch nach dem Umzug der Regierung in die ebenso neue wie alte Hauptstadt Berlin wurde der traditionelle Empfang für das Bonner Prinzenpaar im Kanzleramt beibehalten und die 25-Minuten-Begegnung der bunten Bonner Truppe mit so ausgewiesenen Spaßvögeln wie Schröder und Merkel hat schon etwas Surreales.

In diesem Jahr kam endlich mal etwas Feuer in den Besuch der Bonner Alaaf-Horde in Berlin: Kurz vor der Heimreise stärkte sich die voll kostümierte Bagage an der U-Bahn-Wurstbude in der Friedrichstrasse. Und es kam, wie es nur in Berlin kommen kann: Der preussische Staatsbüttel in Gestalt der Berliner Stadtpolizei monierte den Aufzug der Gummiwurst kauenden Spaßtruppe als ‚unangemeldete Demonstration’. Die uniformierten Knalldeppen forderten Versammlungsauflösung und drohten mit Bussgeldern. Immerhin: Das war ja fast liberal für Berliner Verhältnisse, erinnern wir uns doch, dass in den 68-er-Jahren die Berliner Polizei bei unangemeldeten Demos auch schon mal gerne einen Schuss aus der Dienstpistole abfeuerte oder zumindest wie jeck mit Schlagstock oder Wasserwerfer hantierte.

Berlin Besuch der EhrengardeDie armen Bonner Karnevalisten wehrten sich mit einer Charme-Offensive: Sie hängten den Spaßbremsen einen Karnevalsorden um und zumindest mit Orden lassen sich ja schon seit alten Zeiten uniformierte Betonköpfe gerne besänftigen.

Kennen Sie eigentlich den Schlachtruf der Berliner Karnevalsjecken?  Sie rufen „Hei-Jo“ statt Alaaf und damit wäre auch die Frage nach dem Berliner Humor beantwortet.
 
Mir deucht: Karneval in Berlin ist so unterhaltsam wie Skispringen im Kongo oder Geldverleihen in Griechenland.


 

Wulff ruft an!

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Es war kurz nach der Jahreswende, mein Handy klingelte und jemand sagte: „Jaaa, also hier ist Wulff“. Spreche ich mit Herrn Ruckes?“ Es folgte ein Telefonat, dessen Textverlauf mir freundlicherweise von der BILD-Zeitung zur Verfügung gestellt wurde, nachdem diese sich das mitgeschnittene Telefonat vom Verfassungsschutz besorgt hatte.

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‚Bußgeld-Engel’: Im Kopf falsch geparkt

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Die Aktion gegen Falschparker während des Weihnachtsgottesdienstes im Bonner Münster zeigt einmal mehr, was die Bonner Stadtverwaltung in Teilen ausweist: Eine kaum zu übertreffende Instinktlosigkeit und ein obrigkeitsstaatliches Gehabe wie zu besten Zeiten des Preussentums.

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Rohe Weihnachten

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Zur Eröffnung des Bonner Weihnachtscirkus und dem Protest von Tierschützern erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion im Bonner Rat,
Dr.  Michael Faber:

Stadt in der Pflicht: Wildtierverbot in Zirkussen durchsetzen!

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Aufhören, Herr Dr.Gilles!

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Wenn es noch eines letzten Beweises bedurft hätte, welche Ansammlung von Gartenzwergen gegenwärtig die Mehrheit im Bonner Stadtrat bildet, dann war es das Ultimatum dieser selbst ernannten ‚Gestaltungskoalition’ aus CDU und Grünen an die Deutsche Post.

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„Piep, piep, piep: Alle hatten sich mal lieb!"

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Griechenland in der Fußgängerzone

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Immer mehr Kettengeschäfte in der City und die Filialisierung treibt neue Blüten: Da entdecke ich doch kürzlich einen 1-Euro-Unternehmer („Haben Sie etwas Kleingeld?“), der tatsächlich zwei Hunde und zwei Sammeldosen in unmittelbarer Nähe des Münsters ausgestellt hat und sich abwechselnd der einen oder anderen ‚Filiale’ widmet, ohne dabei beide aus den Augen zu verlieren.

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