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PRESSEAMT STADT BONN: Gemeinsame Erklärung des Oberbürgermeisters und des Generalintendanten

ib - Durch wiederholte öffentliche Diskussionen hatte sich bei den Mitarbeitern des Theaters und beim Generalintendanten der Eindruck verfestigt, der Oberbürgermeister plane kurzfristig eine Zusammenlegung der Opernhäuser Köln und Bonn. So kam es zur jüngsten Äußerung des Generalintendanten in der Presse. Nach einem Gespräch mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch stellte Generalintendant Dr. Bernhard Helmich fest, dass diese Annahme auf einem Missverständnis beruht. Der Generalintendant bedauert seine Äußerung. Nach den Diskussionen der letzten Tage, insbesondere im Kulturausschuss, konnte der Generalintendant außerdem nachhaltig den Eindruck gewinnen, dass die Opernfusion für die Stadt Bonn keine Option ist.

 

Der Oberbürgermeister nimmt die öffentliche Entschuldigung des Generalintendanten und die Erklärung zur Kenntnis, dass seine Hinweise zur Notwendigkeit eines nennenswerten Sparbeitrages aus dem Kulturhaushalt bis 2020 bei den Beschäftigten im Theater Bonn so missverstanden wurden, als gehe es um kurzfristig zu treffende Entscheidungen. Dem Oberbürgermeister liegt vielmehr daran, schon jetzt deutlich zu machen, dass die Ziele eines zehn Jahre laufenden Haushaltssicherungskonzeptes am Ende nur erreicht werden können, wenn man sich mit großer Weitsicht an entsprechende Planungen macht; dies gilt auch für eine zu prüfende Option der engen Zusammenarbeit mit der Oper Köln. Der Oberbürgermeister wiederholt in diesem Zusammenhang seine Erklärung, dass es unter seiner Verwaltungsführung keine Entlassungen und keinen Ausstieg aus dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes geben wird.

 

Generalintendant und Oberbürgermeister arbeiten weiter gemeinsam an der Verwirklichung des Ziels, dass den Bonner Bürgerinnen und Bürgern im Theater Bonn auf Dauer hohe Qualität geboten wird.