Literatur


Die 'Vorleser' im Pantheon

(e.b.) - Der Berliner Kult-Autor HORST EVERS moderiert die Reihe für komische Literatur und literarische Komik nach dem bewährten Prinzip: Wir lesen vor, Sie hören zu. Lachen ist aber ausdrücklich erwünscht

Horst Evers ist als vorderster Vorleser eine Traumbesetzung: Er ist Geschichtenschreiber aus Leidenschaft und Vorleser aus Vernunft – schließlich hat er in der Schule einmal Lesen gelernt und will das Gelernte jetzt der Öffentlichkeit zurückgeben! Die Süddeutsche Zeitung schrieb über ihn: "Evers Geschichten sind federleicht, voll fatalistischen Humors. Einfach klasse. Eins mit Stern! Ein Glücksfall für das Kabarett."  Zu hören gibt es wieder herrlich groteske Stadtgeschichten, irrwitzige Glossen, gemeine Kolumnen, und abartige Gedichte.


ANNA BASENER wurde 1983 in Essen geboren. Sie schreibt Bücher, Drehbücher und Hörspiele (Be my Match), arbeitet frei für die NEON, war Business Punk-Kolumnistin und manchmal auch Vice-Autorin.

Vom Groschenroman hat sie sich inzwischen gelöst. Geblieben aber ist eine große Liebe für Eierlikör, Kitsch und Trash. Ihre Texte entstehen im Auftrag von Verlagen oder einfach so, sie sind romantisch oder erotisch, theoretisch oder tatsächlich passiert. Von ihrem literarischen Debüt Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte hat sich Kultregisseur Adolf Winkelmann bereits vor Erscheinen (im März 2017 bei Eichborn) die Filmrechte gesichert. Das Drehbuch schreiben Winkelmann und Basener gemeinsam.


Nektarios Vlachopoulos, Slampoet und Humorist, ehemaliger Deutschlehrer mit griechischem Integrationshintergrund. Er tritt seit März 2008 auf Literaturveranstaltungen zwischen Flensburg und Zürich auf. 2011 gewann er das große Finale der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaft in der Hamburger O2-World, 2012 die Rheinland-Pfälzische und 2015 die Baden-Württembergische Poetry Slam Meisterschaft.

Seine Texte zeichnen sich durch Geschwindigkeit, Präzision und absurden Humor aus. In seinem ersten Soloprogramm „Niemand weiß, wie man mich schreibt“ mischt er das Beste aus acht Jahren Bühnenerfahrung mit vergnüglichen Alltagsgeschichten und peinlichen Improvisationen.


Paul Bokowski, geboren 1982 in Mainz am Rhein, gehört zur Speerspitze der Berliner Lesebühnenszene. Der Autor, Vorleser und Geschichtenerzähler lebt seit fünfzehn Jahren in einem der unbeirrbarsten Problembezirke der bundesdeutschen Hauptstadt. Zehn Jahre lang war er jüngstes Mitglied der Lesebühne »Brauseboys«. 2014 gründete er seine eigene Lesebühne mit dem Namen »Fuchs & Söhne«. Der ‘Woody Allen des Weddings’ entstammt einer polnischen Familie und ist festes Redaktionsmitglied der Satirezeitschrift »Salbader«. Im Dezember 2013 erschien sein Überraschungserfolg »Hauptsache nichts mit Menschen« als Taschenbuchausgabe im Goldmann Verlag. Das Buch befindet sich derzeit in der 6. Auflage. Sein zweiter Kurzgeschichtenband »Alleine ist man weniger zusammen« erschien im Mai 2015 als Klappenbroschur bei Manhattan.

Wäre Assoziations-Hopping olympisch, Martin Zingsheim könnte sich Hoffnung auf Medaillen machen.Im Sturm hat er die Kleinkunstszene erobert, zahlreiche Kabarettpreise eingeheimst und den Sprung ins Radio sowie ins Fernsehen geschafft.

Und er schreibt auch Bücher: "Eltern haften an ihren Kindern". Kinder nötigen einen zur Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen des Daseins: Wer bin ich? Wer hat die Erde gemacht? Warum sind nur die eigenen Pupse lustig? In seinem Buch geht der Kabarettist und dreifache Vater Martin Zingsheim vielen wichtigen Themen mit Kindermaßstäben auf den Grund: von Sprache und Religion bis Pizza und Pauschalreisen. Ein satirisches Hohelied auf den chaotischen Zauber, den die Winzlinge ins Leben pseudokompetenter Erwachsener bringen.

Termin:14.11.2017 / 20:00 Uhr