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RVK mit größter Flotte an Wasserstoff-Bussen

RVK bestellt 30 BrennstoffzellenHybridbusse

(e.b./e.r.) - Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hat Anfang Februar 2018 die größte Bestellung von Brennstoffzellen-Hybridbussen bei dem belgischen Hersteller van Hool ausgelös.! Ab 2019 werden 30 Busse sukzessive an das Verkehrsunternehmen ausgeliefert. Für den Betrieb der Fahrzeuge wird die RVK zwei Wasserstoff-Tankstellen errichten: Auf dem Betriebsgelände in Meckenheim (Rhein-Sieg-Kreis) und in Wermelskirchen (RheinischBergischer Kreis).

Mit der Inbetriebnahme der neuen Busse wird das Unternehmen im Laufe des Jahres 2019 über eine der größten emissionsfreien Busflotten Europas verfügen. „Mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Busse gehören zu den umweltfreundlichsten Fahrzeugen im öffentlichen Nahverkehr. Sie stoßen keinerlei schädliche Emissionen aus und sind sehr viel leiser als herkömmliche Busse. "Mit dem Einsatz von 30 weiteren BrennstoffzellenHybridbussen gehen wir daher den Weg eines nachhaltigen ÖPNV in unserem Verkehrsgebiet konsequent weiter", sagt RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach.

Das Projekt „Null Emission"

Die RVK setzte bereits 2011 zwei Bus-Prototypen mit der BrennstoffzellenTechnologie im Linienverkehr ein und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen, die zu der Beschaffung weiterer Busse führten. An exponierter Stelle ihrer Unternehmensgrundsätze hat die RVK damals das Projekt „Null Emission" verankert. Ziel dieses langfristig angelegten Projektes ist neben der Umstellung der gesamten Busflotte auch die Umstellung der Dienstwagenflotte auf Fahrzeuge mit umweltfreundlichen Antrieben. Ab spätestens 2030 möchte das Unternehmen ausschließlich emissionsfreie Busse beschaffen. Der PKW-Fuhrpark soll bereits deutlich früher nur noch aus klimaneutralen Fahrzeugen bestehen.

Förderung

Die Beschaffung der 30 Brennstoffzellen-Hybridbusse und die Errichtung der beiden Wasserstoff-Tankstellen wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit 7,4 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird durch die NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert. Darüber hinaus gibt es eine weitere Förderung in Höhe von 5,6 Mio. Euro im Zuge des EU-Projektes JIVE.