Bonn Rhein-Sieg


Cat Ballou / Fabian Stürtz

Sound of Heimat - Cat Ballou nicht gleich Karneval

(m.g.) Es waren erfolgreiche Auftritte deutscher Bands, wie LaBrassBanda und Querbeat, die den Grundstein für „Sound of Heimat“ legten. Sie bewegten die Köpfe des Bonner Kunstrasens dazu, ein Konzert für ihre Open-Air-Reihe ins Leben zu rufen, auf dem nur deutschsprachige Interpreten auftreten, jenseits von Folklore oder Karneval. Das Ergebnis: Ein Partymix aus Hip-Hop, Reggea, Rock und Brass. Mit dabei beim neunstündigen „Sound of Heimat“ Festival auf dem Kunstrasen am 29. Juni ist die Kölner Band Cat Ballou.

 Die Jungs sind deutschlandweit unterwegs und Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Stuttgart, aber auch die Niederlande, Belgien und Luxemburg stehen auf dem regelmäßigen Tourplan. Die Band sieht sich als Botschafter Kölns, aber auch als Popband. Die Musiker singen in Mundart, weil sie nun einmal aus Köln kommen und sich - authentisch wie sie sind - in ihrer eigenen Sprache am besten ausdrücken können. Das heißt aber nicht, dass sie Scheuklappen tragen und keinen wachsamen Blick dafür haben, was auf der großen Spielwiese des Pops los ist. Ihre Liebe zu Bands wie Phoenix, Coldplay, Bilderbuch, zu elektronischer Musik, HipHop, aber natürlich auch die Einflüsse Kölner Koryphäen wie BAP prägen Cat Ballou.

 Ende 2016 brachte die Band mit Rapper „Mo-Torres“ und dem Fußball-Weltmeister und Lokalpatrioten Lukas Podolski eine neue Hymne auf den Markt. „Liebe deine Stadt“ schlug ein und kletterte innerhalb kürzester Zeit in den Trendchats in die Top10. Der Song auf ihre heißgeliebte Stadt Köln landete in den Deutschen Single-Charts auf Platz 26 und wurde in weniger als sechs Monaten über zwei Millionen Mal auf YouTube angeklickt. Im Mai 2017 spielte Cat Ballou im Kölner Tanzbrunnen das erste eigene große OpenAir-Konzert, mit 12.000 Zuschauern war das Konzert bereits zwei Monate im Voraus komplett ausverkauft

Cat Ballou schafft es, ihr generationenübergreifendes Publikum mit einzubinden und zu begeistern. Mit ihrer authentischen Art und dem Spaß an ihrer Musik für ein ganz sorgen die Musiker für besondere Konzerterlebnisse. Sie haben in ihrem Genre und durch ihren Dialekt einen Weg gefunden, sich auszudrücken und es geschafft, das Lebensgefühl der jungen Generation auf ihre unvergleichliche Art den Menschen näher zu bringen.

15.03.2019