Kultur


Theater Bonn: Die neue Saison

Theater Bonn präsentiert neue Saison in Oper und Schauspiel

(e.b.) - Generalintendant Dr. Bernhard Helmich stellte gemeinsam mit Schauspieldirektor Jens Groß und Generalmusikdirektor Dirk Kaftan das Programm der kommenden Spielzeit in Oper und Schauspiel vor.

Im Musiktheater darf sich das Publikum auf acht Opernpremieren sowie auf eine neue Musicalproduktion freuen. Im Schauspiel erwarten die Zuschauerinnen und Zuschauer bei 15 Premieren insgesamt fünf Uraufführungen.

Mit WIE IM HIMMEL von Kay Pollak nach dem gleichnamigen, oscarnominierten Film werden Oper und Schauspiel zudem mit dem Jungen Theater Bonn und dem Contra-Kreis-Theater eine gemeinsame Produktion auf der Bühne des Opernhauses realisieren, bei der auch Chöre aus Bonn und Umgebung zur Teilnahme aufgerufen sind. Die Regie übernimmt Tatjana Rese, Schauspieldirektorin der Theater- und Orchester Gesellschaft Neustrelitz.

Die Opernsaison ist geprägt vom nahenden Beethoven Jubiläumsjahr 2020, das am 1. Januar mit einer prominenten Neuinszenierung des FIDELIO startet: Volker Lösch, der als Regisseur für seine partizipativen und hochpolitischen Inszenierungen bekannt ist, wird gemeinsam mit Generalmusikdirektor Dirk Kaftan in der Geburtsstadt des Komponisten Beethovens einzige Oper auf die Bühne bringen.

Auf diese Produktion folgt im Februar mit EIN BRIEF eine Uraufführung von Manfred Trojahn, die zusammen mit Beethovens Oratorium Christus am Ölberge von Reinhild Hoffmann szenisch realisiert wird.

Wie in den vergangenen Jahren, beginnt auch die Spielzeit 2019/20 im Opernhaus wieder mit einer Musicalproduktion: Ab September läuft Leonard Bernsteins Musical-Klassiker WEST SIDE STORY in einer Neuinszenierung von Erik Petersen im Opernhaus. 

Schauspieldirektor Jens Groß setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Sascha Hawemann, Simone Blattner, Clara Weyde und Martin Nimz fort. Während in der Werkstatt mit Uraufführungen u.a. von Björn SC Deigner (IN STANNIOLPAPIER) und Anja Hilling (APEIRON) der Schwerpunkt auf zeitgenössischem dramatischen Schaffen liegt, macht den Auftakt im Schauspielhaus Regisseurin Charlotte Sprenger (*1990), die Lessings MINNA VON BARNHELM inszenieren wird und sich erstmalig dem Bonner Publikum vorstellt. Bei einer der beiden Produktionen, die Hausregisseur Simon Solberg verantwortet, hat sich aus rechtlichen Gründen eine kurzfristige Titel-Änderung ergeben: Anstatt des angekündigten Stücks A CLOCKWORK ORANGE wird Solberg im Januar Schillers DIE RÄUBER im Schauspielhaus inszenieren. Dort wird er auch die Spielzeit mit dem partizipativen Rechercheprojekt BABEL BONN Ende April beschließen.

Anstelle des traditionellen Theaterfests zu Beginn der Saison lädt das Theater Bonn in der kommenden Spielzeit am Samstag, 21. September, zum Tag der offenen Tür in die Theaterwerkstätten in Bonn Beuel ein: „Damit wollen wir die Bonnerinnen und Bonner für die großartige handwerkliche Arbeit unserer vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort begeistern und ihnen einen Einblick in die oft unsichtbare Handwerkskunst hinter dem Bühnenzauber geben“, so Generalintendant Dr. Bernhard Helmich.

Die Spielzeithefte von Oper und Schauspiel finden Sie auf unserer Website für Sie zum Download bereitgestellt. Der neue Spielplan ist ab sofort unter www.theater-bonn.de abrufbar. Der Kartenvorverkauf beginnt für Abonnentinnen und Abonnenten ab dem 18. Mai, der freie Ticketverkauf ab dem 25. Mai.