Bonn Rhein-Sieg


Brings Selfie mit Jamba.

Jamba ist nicht mehr

(m.g.) Der Mitarbeiter und Freund der Kölschrockband „Brings“ mit Spitznamen Jamba ist seinem Krebsleiden erlegen. Das teilte die Band jetzt auf ihrer Facebook Seite mit, die nun um ihren Freund trauert. „Du wirst immer einen Platz auf unser haben. In tiefer Trauer -deine Brings Familie“, heißt es dort. 

Seit dem Bekanntwerden seiner Krankheit haben Brings und Freunde versucht, Geld für seine teure Therapie zu besorgen. Angefangen hatte die ganze Sache mit dem traditionellen Verkauf der Weihnachtskalender von Brings und der Bonner Dirk Müller Gebäudedienst GmbH für eine guten Zweck. Dirk Müller legte noch einmal 3.000 Euro drauf und die Musiker von Brings trugen 20.000 Euro bei. So konnte die erste Behandlungsphase für den Krebskranken finanziert werden.  

Der Kalenderverkauf entwickelte sich danach zu einer ausgewachsenen Spendenaktion. So groß war die Anteilnahme der Menschen in Köln-Bonner Raum an dem Schicksal des 30-jähringen Brings-Technikers. Aus der Sportwelt kam ebenfalls Unterstützung. So engagierte sich auch Volker Struth, Geschäftsführer der Spielberaterfirma SportsTotal für die Aktion. Hinzu kamen Timo Horn, Torhüter beim 1. FC Köln, und Friedhelm Funkel, Trainer von Fortuna Düsseldorf.

16.05.2019