Bonn Rhein-Sieg


Foto: BONNDIREKT

Endlich - Bonner Kunstrasen startet durch

(m.g.) Am Freitag geht’s los. Dann startet der Bonner „Kunstrasen“ in seine siebte Open-Air-Saison. Und der Erfolg scheint vorprogrammiert zu sein, denn die Veranstaltungsreihe in der Bonner Rheinaue wird immer beliebter. Im letzten Jahr zählten die Veranstalter 61.000 Gäste, womit die zuvor erhoffte Zahl von 50.000 Besuchern locker überschritten wurde. 2017 hatte rund 35.000 Musikfreunde den „Kunstrasen“ besucht. Dieses Jahr macht die britische Synth-Pop-Band „Tears for Fears" den Anfang. Und am Folgetag ist direkt „Sound of Heimat“ angesagt. 

Die Wettervorhersage für die beiden Tage ist vielversprechend. Sie prognostiziert warme Abende ohne Regen. Das Konzert der Kultband „Tears for Fears" der beiden Musiker Roland Orzabal und Curt Smith beginnt am Freitag um 19 Uhr. Sie werden ihre größten Hits aus ihrem Best-of-Album „Rule The World“ zum Besten geben. Dann ist in der Rheinaue „New Wave“ angesagt mit Songs wie „Sowing the Seeds of Love", „Change" oder „Head Over Heels". Und „Shout", der größte Hit der Band, darf natürlich auch nicht fehlen. 

An Samstag stehen dann deutsche Songtexte im Vordergrund. Auf dem „Sound of Heimat” Festival (13 bis 22 Uhr) treten dann ausschließlich deutsche Bands auf. Das heißt aber keineswegs, dass der Musikantenstadel zu Besuch ist. Vielmehr steht ein heißer Crossover aus Hip-Hop, Reggea, Rock oder Brass auf dem Programm. Party eben, aber auf Deutsch. Dann stehen neben LaBrassBanda auch Cat Ballou, Kasalla, Kellerkommando oder Kreuzwort auf der Bühne. „Auch die Stadt Bonn wird vertreten sein. Wir haben die Brassband ‚Druckluft‘ engagiert“, sagt Katrin Weinreis, Organisatorin des „Kunstrasens“. 

Sie blickt mit Zuversicht auf die kommende Open-Air-Saison. Anlass dazu gibt ihr das vergangene Jahr „2018 war eine fantastische Saison für uns“, so Weinreis. „Natürlich hat der schöne Sommer mit seinem großartigen Wetter da mitgeholfen.“ Und das hervorragende Line-up tat sein Übriges. Und das sieht dieses Jahr auch sehr gut aus. Unter anderem treten Sting, Jethro Tull, Scorpions, Max Giesinger, Namik oder Nena in der Bonner Rheinaue auf, um nur einige Beispiel zu nennen. Und die kölsche Band Niedeckens PAP gibt im August ihr Abschlusskonzert der „Strooßekööter-Tour“ im Rahmen der Bonner Konzertreihe. 

Weiter Info gibt es hier: www.kunstrasen-bonn.de

25.06.2019