Essen+Trinken


Feigenparadies Pfalz

(e.b.) - Überall zwischen Speyer und Neustadt, zwischen Bad Bergzabern und Frankenthal trifft man in Vorgärten und Innenhöfen auf Feigenbäume. Nirgendwo sonst in Deutschland wachsen so viele Feigen wie in der Pfalz, man kann die Pfalz durchaus als Feigenparadies bezeichnen. Wie viele Feigenbäume in der Pfalz stehen, weiß niemand so genau, aber realistische Schätzungen liegen bei mehr als 50.000 Stück.

An den Standort und das Klima haben Feigen ähnliche Ansprüche wie der Wein. Sie lieben Sonne und Wärme, auch leichten Frost und Temperaturen unter -10 Grad Celsius können ihnen nichts anhaben. Die Früchte werden im Juli und August reifen, in guten Jahren ist sogar eine zweite Ernte im Spätherbst möglich. Auch aus dem kulinarischen Angebot in der Pfalz sind Feigen nicht mehr wegzudenken. Konditoren zaubern Feigenkonfitüre, Feigenpralinen oder Feigentorten, Obstgüter und Brennereien verarbeiten die Früchte zu Feigenlikör und natürlich haben auch Gastronomen Feigengerichte auf der Karte.

 

 

Rezept: Gebackene Feigen mit Rieslingschaum

6 Portionen - schmecken heiß am besten. Das Rezept stammt aus dem Buch

"Noch mehr Pfälzer Tapas" von Gina Greifenstein. .

 

 

Für den Bierteig:
3 Eier 1 Prise Salz
½ l Bier
250g Mehl

Für den Rieslingschaum:
4 Eigelb
2 EL Zucker
500ml Riesling

 

Für den Zimt-Zucker:
100g Zucker
1 Msp. Zucker

Außerdem:
12 Feigen
3 EL Mehl
250ml Öl

 

Zubereitung:
Für den Bierteig die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit Salz und Bier in einer Rührschüssel verquirlen und löffelweise das Mehl unterschlagen. Eischnee unterheben. Den Zucker mit dem Zimt in einer kleinen Schüssel vermischen. Für den Rieslingschaum die Zutaten in eine Metallschüssel geben und im heißen Wasserbad mit dem Schneebesen so lange schlagen, bis die Masse schaumig ist. Die Feigen unterhalb des Stiels rundherum leicht einschneiden und die Haut abziehen. Öl in einem kleinen hohen Topf erhitzen. Das Mehl in eine kleine Schüssel geben und die Feigen darin wenden. Anschließend am Stiel fassen und in den Bierteig tauchen, bis sie rundherum damit bedeckt sind. Feigen in dem heißen Fett nacheinander goldbraun ausbacken. Nicht zu dunkel werden lassen, sonst wird der Teig bitter. Aus dem Fett nehmen und sofort im Zimt-Zucker wälzen. Den übrigen Teig löffelweise in das heiße Fett geben und ebenfalls ausbacken. Auch in Zimt-Zucker wälzen.

Tipp: Die gebackenen Feigen passen auch wunderbar zu Vanilleeis.