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Volksbank-Mitarbeiter spenden "Rest-Cents"

(e.b./e.r.) - Kinder, die mit einem Herzfehler zur Welt kommen, müssen in vielen Fällen unmittelbar nach der Geburt behandelt und operiert werden. Nach aufwändigen Operationen sind lange Krankenhausaufenthalte die Regel.

Die Kinder sind dabei zur Überwachung ihrer Vitalfunktionen meist an viele medizinische Gerätschaften angeschlossen, die wiederum eine unangenehme Geräuschkulisse bilden. Durch den gezielten Einsatz von Musik wird eine therapeutische Wirkung erzielt.

Dazu erklärt Musiktherapeutin Julia Hüging: „Musiktherapie bietet kleinen Langzeitpatienten eine alle Sinne umfassende Entwicklungsförderung, die einen Kontrapunkt im Klinikalltag bildet. Je nach Alter und Zustand stellt sie entweder eine Klangoase dar, in der die Kinder zur Ruhe kommen können oder eine Zeit, in der sie eigenbestimmt aktiv musizieren und alles um sich herum vergessen können.

Ärzte und Schwestern am Deutschen Kinderherzzentrum Sankt Augustin bestätigen die deutlich erkennbare Stabilisierung des vegetativen und emotionalen Befindens der therapierten Kinder. Da es sich nicht um eine klassische medizinische Therapie handelt, werden seitens der Klinik und der Kassen hierfür keine Mittel bereitgestellt.

Zur Finanzierung dieser Behandlungsmethoden tragen auch viele Mitarbeiter*innen der Volksbank Köln Bonn bei. 282  von ihnen verzichten auf die Cent-Beträge bei der persönlichen monatlichen Gehaltsabrechnung spendeten jetzt diese Summe zur Unterstützung.

Die kleinen „Rest-Cent“-Summen werden auf ein Sonderkonto gebucht und in regelmäßigen Abständen sozialen Projekten in der Region zur Verfügung gestellt.

Volksbank-Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz übergab jetzt symbolisch in einem Sparschwein 4.425,83 Euro an den Verein „Kinderherzen – Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren“, der Projekte wie diese Musiktherapie unterstützt.

Bei der Übergabe erklärte Jürgen Pütz: „Monatlich kommen rund 140, - Euro zusammen, die wir gerne weiterreichen. Das ist gelebte Solidarität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Menschen, die Hilfe benötigen!“