Kultur


Abb.: Viola Bittl, Ohne Titel II, 2019, Öl auf Leinwand, 190 × 200 cm, Courtesy der Künstlerin, Foto: Camilo Godoy; Markus Saile, Ohne Titel, 2019, Öl auf Holz, 81 x 76 cm, Courtesy des Künstlers

JETZT! Künstler*innengespräch

(e.b./e.r.) - Im Kunstmuseum Bonn findet am Mittwoch, 9.10.2019, um 19 Uhr ein Gespräch zur laufenden Ausstellung "Junge Malerei in Deutschland". Gemeinsam mit Kurator Dr. Christoph Schreier sprechen Viola Bittl und Markus Saile über ihre Arbeitssituation und ihre Werke in der Ausstellung. Die Veranstaltung ist als Rundgang angelegt.

Viola Bittl ist 1980 in Eichstätt geboren, sie hat u.a. an der Akademie der Bildenden Künste in München und der Städelschule in Frankfurt studiert. Heute lebt und arbeitet sie in Frankfurt am Main. Bittl über ihre Arbeiten: „Meine Malerei erzählt keine Geschichten, entwickelt sich oft aus einer bestimmten Idee oder Empfindung heraus, die zu Haltungen, Zuständen und Verfassungen werden. Mich interessiert, wie durch abstrakte Formensprache gesellschaftliche Fragen transportiert werden können.“

Markus Saile ist 1981 in Stuttgart geboren und hat an der Hochschule für Bildende Künste in Brauschweig studiert. Heute lebt und arbeitet er in Köln. Saile über die Malerei: „Mich interessiert das Medium Malerei in seiner zeitlichen Struktur, als materielle und historische Überlagerung und Schichtung.“

Zur Ausstellung:

Mit dem Ausstellungsprojekt Jetzt! Junge Malerei in Deutschland unternehmen das Kunstmuseum Bonn, das Museum Wiesbaden, die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser und die Deichtorhallen Hamburg den Versuch, den aktuellen Stand des Mediums zu bestimmen. Ziel ist es, einen gültigen Querschnitt durch die junge, in Deutschland entstandene Malerei zu geben und dabei alle Erscheinungsformen des Mediums ohne konzeptuelle oder ideologische Einschränkungen zu berücksichtigen.

Weitere Künstler*innengespräche:

Mittwoch, 16.10.2019, 19 Uhr
Ina Gerken im Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Berg

Mittwoch, 23.10.2019, 19 Uhr
Jonas Weichsel im Gespräch mit Dr. Christoph Schreier