Kultur


Sanierung des Museumsplatzes

(e.b./e.r.) - Alles neu macht der Mai 2020 bei der Wiedereröffnung des Museumsplatz. Mit viel Grün, Sesseln und Veranstaltungen geht es im neuen Jahr au dem Museumsplatz zwischen Bundeskunsthalle und Kunstmuseum Bonn weiter.

Die Arbeiten sehen die komplette Erneuerung der Kiesdecke vor, aber auch zusätzliche Elektro- und Wasseranschlüsse sowie Beleuchtung vor. Der Platz soll so künftig besser zur Präsentation von Kunstwerken, aber auch für das Museumsmeilenfest nutzbar sein. In den Sommermonaten sollen dort kleine Konzerte und Performances stattfinden. Zudem sind neue Sitzbänke, aber auch freistehende Stühle und Sessel nach dem Vorbild französischer Parkanlagen geplant, die die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher zum Verweilen einladen. Die stark geschädigten drei Baumreihen werden durch neue Kirschlorbeerbäume ersetzt und um eine weitere Reihe ergänzt.

Im Innenhof des Besuchereingangs der Bundeskunsthalle wird ein großer Spitzahorn-Baum gepflanzt. Neues markantes Gestaltungselement wird ein kreisrundes Heckenlabyrinth in der Platzmitte von 14 Metern Durchmesser sein, das der Architekt der Bundeskunsthalle und des Museumsplatzes, Gustav Peichl, bereits in der ursprünglichen Planung Ende der 1980er Jahre vorgesehen, jedoch nie verwirklicht hatte. Auch die im Rahmen der Ausstellung „Playground Outdoor“ im Jahr 2018 auf dem Platz präsentierte Wasserskulptur Circular Appearing Rooms des Künstlers Jeppe Hein soll künftig im Sommer wieder aufgebaut werden. „Wir wollen, dass der Museumsplatz künftig als Platz zum Erlebnis und Aufenthalt, als Treffpunkt genutzt wird.

Dabei hat der Erhalt seiner ursprünglichen Anlage und Wirkung oberste Priorität. Aber er wird auch zeitgemäßer und sicherer durch moderne Zugangsbedingungen, z.B. für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, und eine neue Lichttechnik. Der Platz wird im Sommer quasi zum Außenfoyer zwischen Bundeskunsthalle und Kunstmuseum und soll zum zum Bleiben einladen, so Patrick Schmeing, kaufmännischer Geschäftsführer der Bundeskunsthalle.

Groß angelegte Konzerte für mehrere Tausend Besucher sind jedoch nicht geplant. Die Besuchereingänge zu Bundeskunsthalle und Kunstmuseum einschließlich Restaurants sind während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt benutzbar. Die Sanierung des im Bundesvermögen liegenden 3.200 Quadratmeter großen Platzes wird infolge starker Bodenverdichtung sowie zunehmend schlechter Entwässerung und Begehbarkeit notwendig.