Bonn Rhein-Sieg


Skulptur ,Beethoven' von Markus Lüpertz. Foto: Stiftung Kunst und Kultur e.V. Bonn

Zwei Bronze-Skulpturen für das Stadtbild

(s.b.) – Dank der Initiative der Stiftung Kunst und Kultur Bonn werden zwei Bronze-Skulpturen namhafter Künstler künftig das Bonner Stadtbild bereichern: ,Beethoven‘ von Markus Lüpertz und ,Mean Average‘ von Anthony Cragg.

Die Entscheidung über die Aufstellung von ,Mean Average‘ trifft die Bezirksvertretung Bonn am 3. Dezember und über die Aufstellung von ,Beethoven‘ der Stadtrat am 12. Dezember. „Die Initiative der Stiftung Kunst und Kultur und der Sponsoren ist ein hervorragendes Beispiel für das vielfältige bürgerschaftliche Engagement in Bonn“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch. Die Stadt alleine hätte die Aufstellung der beiden Objekte nicht finanzieren können. Nimptsch: „Die Kunst im öffentlichen Raum erhält zwei neue spektakuläre Werke.“

,Beethoven‘
Markus Lüpertz, einer der bekanntesten deutschen Gegenwartskünstler, hat seinen ,Beethoven‘ eigens für Bonn geschaffen. Die 2,70 Meter hohe Bronzeskulptur soll auf einem ein Meter hohen Sockel platziert werden. Wenn der der Rat in seiner Dezember-Sitzung zustimmt, wird ein Leihvertrag geschlossen und das Kunstwerk noch in diesem Jahr seinen Platz im Stadtgarten finden.

,Mean Average‘
Die Bezirksvertretung Bonn hat sich bei seiner Beratung über die Umgestaltung des Remigiusplatzes dafür ausgesprochen, den Brunnen (,Pferdetränke‘) durch ein Kunstwerk zu ersetzen. Anthony Cragg hat ,Mean Average‘ eigens für diesen Standort geschaffen, die Aufstellung ist für Mai 2014 vorgesehen. Die Bronze­skulptur ist etwa 5,50 Meter hoch und erhält ein Betonfundament. Hauptsponsor ist der Bonner Unternehmer Jörg Blömer.

Die Stadt Bonn wird nicht Eigentümerin der beiden Skulpturen, ihr entstehen auch keine Kosten für die Aufstellung. Lediglich die Entfernung des Brunnens ist mit 4.000 Euro im Etat der Stadt angesetzt. Die Objekte werden für zehn Jahre als Leihgabe im öffentlichen Raum präsentiert. Die Kosten der Aufstellung tragen die Sponsoren beziehungsweise die Stiftung Kunst und Kultur.