Essen+Trinken


Deutsche trinken 20,9 Liter Wein im Jahr

Was ist da los?

(e.r.) - Beim Wein-Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland geht es ähnlich zu wie bundesweit bei der SPD: Die Werte liegen nur noch knapp über der magischen Ziffer "20". Im vergangenen Weinwirtschaftsjahr sank die Aufnahme von vergorenem Traubensaft auf 20,9 Liter und liegt damit 0,2 Liter unter dem des Vorjahreszeitraums. Dies teilte das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis der Wein-Konsum-Bilanz mit, die vom Deutschen Weinbauverband für das DWI erstellt wurde.

 

Der Bilanz liegt eine konsumierte Weinmenge von insgesamt 17,2 Mio. Hektolitern zugrunde, bezogen auf die deutsche Gesamtbevölkerung von 82,5 Mio. Einwohnern. Rechnet man den gegenüber dem Vorjahr stabil gebliebenen Schaumweinkonsum von 3,5 Litern hinzu, ergibt sich für Deutschland ein Pro Kopf-Verbrauch von 24,4 Litern Wein und Sekt mit einer Gesamtmenge von rund 20 Mio. Hektolitern.

Man kann sich natürlich jede Statistik schön oder häßlich rechnen: Geht man davon aus, dass Säuglinge und Kinder bis zu 16 Jahren sowie Greis*innen über 90 Jahre noch nicht oder nicht mehr allzu viele Gläser Wein am Tag trinken und dividiert man dann die getrunkene Menge durch die Anzahl der trinkfähigen und trinkfreudigen Bevölkerung, sieht die Sache schon rosiger aus. Dann landet man bei etwa 30 Litern im Jahr, eine Ziffer, die Weinliebhaber problemlos im Monat erreichen, wenn sie auch einmal einen Fastenmonat im Jahr einrichten.

Ob die SPD noch jemals die Ziffer "30" erreichen wird, ist aber eine andere und schwierige Frage. Vielleicht sollten sich die Genoss*innen die Welt etwas schöner trinken. Mit Rotwein natürlich!

  Sehr zum Wohle!