Kultur


Gewinner und Macher des Lyrikpreises (Foto: privat)

Wachtberger Kugel 2019 - Preis für komische Lyrik

Die dritte Runde des Literatur-Wettbewerbs »Wachtberger Kugel« endete mit der Preisverleihung an die diesjährigen Sieger.

(e.r.) - Mit rund 400 Autorinnen und Autoren war sie ein ebenso großer Erfolg wie die ersten beiden Runden 2017 und 2018 und ist längst zu einem bundesweiten Wettbewerb mit Beteiligung auch aus dem Ausland geworden. Wachtberg hat damit auch ein kleines, aber feines Aushängeschild, das weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus ragt.

65 der Autor*innen sind mit ihren Beiträgen in der Anthologie des Wettbewerbs »Die besten Kugel-Schreiber 2019« vertreten. Sechs von ihnen – die »Glorreichen Sechs« des Wettbewerbs – hatte die Jury eingeladen, ihre Gedichte auf der Kleinkunstbühne des »Drehwerks 17/19« in Wachtberg-Adendorf vorzutragen. Zum Rennen um die Gunst des Publikums starteten Dieter Brandl aus Wien, Monika Clever aus Wachtberg, Eberhard Gast aus Berlin, Elisabeth Kuhs aus Ratingen, Martin Möllerkies aus Hamburg und Manfred Rothengatter aus Andernach.

Neben den drei Publikumspreisen wurden an diesem Abend auch die Jury-Preise vergeben. Dotiert waren die ersten Ränge sowohl beim Jury- als auch beim Publikumspreis mit jeweils 300 Euro, die Zweiten mit jeweils 200 Euro und die Dritten mit jeweils 100 Euro Preisgeld.

In ihrer Einführung bedankten sich die Veranstalter des Wettbewerbs, Dieter Dresen und Herbert Reichelt, für die große Unterstützung, die sie auch bei dieser Wettbewerbsrunde erfahren haben. Einen besonderen Dank richteten Dresen und Reichelt an den Adendorfer Töpfer Peter Hansen und den Villiper Holzkünstler Josef Kemp, welche die Trophäen des Wettbewerbs als Unikate gefertigt hatten sowie an Hans-Jürgen Döring, der als Jury-Mitglied auch das Buchcover geschaffen hatte. Nicht zuletzt galt sein Dank der Familie Knorr, die den Veranstaltungsort DREHWERK 17/19 für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte.

Toller Abend...

Der Abend wurde zu einem wunderbaren Festival der komischen Lyrik. Alle sechs Autor*innen hatten nicht nur geistreiche und mit Wortwitz gespickte Gedichte mitgebracht, sie begeisterten auch durch die Art ihres Vortrags. Zwischen den literarischen 10-Minuten-Vorträgen begeisterte Jurymitglied Erwin Ruckes das Publikum mit gekonnten Jazz-Improvisationen am Klavier.

Den dritten Preis der Jury gewann Manfred Rothengatter. Der zweite Preis der Jury ging - wie schon im Vorjahr - an Elisabeth Kuhs und den ersten Preis sprach die Jury Eberhard Gast zu.

Den dritten Publikumspreis gewann in diesem Jahr Monika Clever, auf Platz zwei kam Vorjahressiegerin Elisabeth Kuhs und den ersten Publikumspreis holte sich Manfred Rothengatter, der mit seinem umwerfenden Vortrag den Saal im Drehwerk zu Beifallsstürmen hingerissen hatte.