Experten klären auf
Keimgefahr durch gemietete Dirndl und Lederhosen auf dem Oktoberfest.
Schon lange sind wir im Internet und im TV von Experten umzingelt. „Experte“ ist ja keine geschützte Berufsbezeichnung und so kann sich jeder, der eine Hauptschule abgebrochen hat, mit dieser Bezeichnung schmücken. Da ich über eine etwas höhere Schulbildung verfüge, will ich mich auch nicht als Experten bezeichnen, eher als Spötter.
Als Experte für „Früherkennung von digitalem Schwachsinn“ präsentiere ich hier obige Meldung, verbunden mit der Frage: „Wie oft habt ihr euch denn schon mal ein Dirndl oder eine Lederhose gemietet“?
Ich habe beide Kleidungsstücke noch nie getragen: Ein Dirndl steht mir nicht und in einer Lederhose in einer 30m langen Toilettenschlange auf einem Volksfest zu stehen, stelle ich mir grauenhaft vor. Vielleicht kommt ja daher die Warnung vor Keimgefahr.
Erkenntnis: Bayerische Trachten und bayerische Mega-Saufgelage wie das Oktoberfest brauchen wir Rheinländer nicht. In Bonn haben wir ‚Pützchens Markt‘ und da gehen wir in normaler ‚Trinkbekleidung‘ hin. Wie diese aussieht, verrate ich allerdings hier nicht.
12.09.2024
