Mehr Demokratie wagen
Die Deutsche Einheit und das Grundgesetz
Eine Veranstaltung der Bundeskunsthalle, des Gustav-Stresemann-Instituts, des Demokratischen Salons und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 25.06.2024 um 19:00h in der Bundeskunsthalle an der Bonner Museumsmeile. im Rahmen der Ausstellung Für Alle! Demokratie neu gestalten! und der Bonner Tage der Demokratie zum 75. Jahrestag des Grundgesetzes und zum 35. Jahrestag des Mauerfalls.
Nach dem Mauerfall gab es Hoffnung auf eine gesamtdeutsche Verfassung nach Artikel 146 GG. Ergebnis war ein Beitritt nach Artikel 23 GG. Ein Entwurf des Zentralen Runden Tischs geriet in Vergessenheit. Und dennoch war die Deutsche Einheit eine „verhandelte Einheit“(Markus Meckel), sie wurde nicht vom damaligen Bundeskanzler „gemacht“.
Ergebnis war ein Beitritt nach Artikel 23 GG. Ein Entwurf des Zentralen Runden Tischs geriet in Vergessenheit. Und dennoch war die Deutsche Einheit eine „verhandelte Einheit“(Markus Meckel), sie wurde nicht vom damaligen Bundeskanzler „gemacht“.
Heute stellt sich angesichts anti-demokratischer Entwicklungen in Ost und West die Frage, wie in „einer sich selbst befreienden Gesellschaft der Nährboden für eine anti-demokratische Revolte entstehen“ konnte (Christina Morina). Wie könnten sich demokratische Parteien und Zivilgesellschaft gegen Anti-Demokraten wehren? Welchen Schutz bietet das Grundgesetz?
Teilnehmer:
Markus Meckel
Gründer der Sozialdemokratischen Partei in der DDR, Außenminister der DDR 1990 und Abgeordneter im Deutschen Bundestag bis 2009
Christina Morina
Universität Bielefeld, Abteilung Geschichtswissenschaft
Judith C. Enders
3te Generation Ost
Sandro Witt
Projektleiter Initiative Betriebliche Demokratiekompetenz beim DGB
Moderation: Norbert Reichel, Demokratischer Salon
Tickets: 8 €/erm. 4 €, Eintrittskarten sind an der Kasse und online
22.06.2024
