Schon wieder: Halloween ante Portas
Nichts Neues in der Vollidioten-Szene
Jedes Jahr dasselbe: Zuerst wird die Uhr umgestellt und die Kühe geben deshalb angeblich erst mal weniger Milch, bis sie sich an die neue Uhrzeit gewöhnt haben. Dieser Unsinn wird aber am kommenden Wochenende mal wieder übertroffen:
Halloween steht vor der Tür und das kann man wörtlich nehmen.
Es klingelt und ein paar schlecht gekleidete Kürbisköpfe stehen vor meiner Haustüre. Sie wollen mich erschrecken, wenn ich ihnen nicht Süßes oder Saures überreiche. Kein Problem, Saures gibt’s bei mir sofort!
Wer seid ihr?
Zeugen Jehovas, Hamas, Hisbolla, Huti, BUND, selbst ernannte Gutmenschen, Küchenmesserschleifer, ADFC, CVJM, VCD, Gerichtsvollzieher, Hafturlauber, Kaminfeger oder gar grüne-linke Bundestagsabgeordnete wie Heidi Reichinnek?
Halloween wurde in Irland erfunden, emigrierte in die USA und wird dort seit einigen Jahren in leicht veränderter Form als Präsidentschafts-Wahlen neu inszeniert. Dann schwappte es für unsere dumm-dusselige Partyszene zurück nach Europa und jetzt rennen viele aus unserer kürbis-köpfigen Sonderschul-Nachwuchsgeneration zu Halloween-Partys.
Wenn ich mich an Halloween wirklich erschrecken möchte, schaue ich mir Videos von diesem Mega-Kürbiskopf Donald Trump und seinen Hohlschädel-Fans an. Auch ein Blick auf die Brüsseler Kommissions-Präsidentin hilft da weiter. Halloween ist da, wo Politik in seiner aktuellen Form auftritt. So etwas gibt es auch bei uns und im sonstigen Europa, besonders in Brüssel, Berlin, Moskau und Kiew. Dort sitzen die Schreck-Figuren in Parlamenten und Regierungen und feiern das ganze Jahr über Halloween. Oder ich werfe einen vorletzten und verzweifelten Blick auf die Bonner Facebook-Szene, aus der ich mich aktuell langsam ausklinke. Auch dort ist in den Beiträgen der hohle Kürbiskopf längst zum Wappentier gelangt. Ich nenne das einfach ‚Digitales Halloween‘. Darüber demnächst mehr bei www.bonndirekt.com.
Wir lesen uns!
27.10.2025
